Donnerstag, 24. November 2011

Beauty is where you find it "Vorbereitungen"

Die Stollenbäckerei hat in der Vorweihnachtszeit  hier in Sachsen, besonders im Erzgebirge , Kultstatus. Und da man sich unbedingt den Geschmack seiner Kindheit herbei wünscht, übernimmt man logischerwiese die Rezepte der Familie. Von Mutter zur Tochter und Enkeltochter weitergegeben. Und vergesst allen Stollen, den Ihr außerhalb Sachsens vielleicht noch in irgendeinem Supermarkt, wenngleich er den Namen "Dresdner Stollen" trägt, ergattert habt. Er hat nichst, aber auch gar nichts mit einem richtigen Stollen zu tun.
 Er muss gehaltvoll, gehaltvoll, gehaltvoll sein. Unbedingt. Kalorienzählen könnt Ihr dabei vergessen. Schneiden muss er sich lassen wie Marzipan. Man sagt auch sprichwörtlich," der Stoll'n muss feucht sein", also genug Fettigkeit enthalten. Und der Geruch erst, ... ein Hauch von Bittermandel muss unbedingt dabei sein, vermischt mit dem Geruch von echten Crottendorfer Räucherkerzen, natürlich nur die Schwarzen. Dazu Kerzenschein und ein Schälchen "Heesen" (sozusagen heißer Kaffee)


Mit dem anschneiden ist's so ne Sache. die einen meinen, zu Weihnachten darf's erst sein, die anderen tun's am 1. Advent. Ja, da sind wir ziehmlich daneben. Meißt kurz nach dem Backen halten wir das nicht mehr aus. Ich kann nur sagen, lecker, lecker

1 Kommentar:

  1. Lecker,lecker,lecker! Glaube ich sofort, sieht auch seeeehr lecker aus und beim lesen...sabber... :)

    Schöne Einblicke in deine Vorbereitungen.

    Lg,Bianca

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